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Weltweit steigt die Zahl der Virusinfektionen wie Hepatitis, Herpes, HIV usw. an. Damit sind Sie, Ihre Patienten, Ihr Praxisteam und Sie selbst täglich zunehmend höheren Infektionsrisiken ausgesetzt:
- Kontaktinfektionen nach direkter Berührung mit der Mundhöhle, dem Speichel oder Blut;
- Schmierinfektionen bei der Weitergabe der Keime durch Hände, Instrumente oder andere Materialien;
- direkte Infektionen nach Schnitt- oder Stichverletzungen mit nicht sterilen Instrumenten.
Die Schweiz hat auf dem Gebiet der Sterilisation ein Netzwerk von Euro-Normen ratifiziert und 1998 trat die MepV in Kraft. Empfehlungen der Kommission für Praxishygiene der SSO finden Sie im Artikel von Prof. Dr. B. Guggenheim und al. « Sterilisation in der zahnärztlichen Praxis: Definitionen, Verfahren, Euro-Normen und Empfehlungen (III) »; Schweiz. Monatsschr. Zahnmed. Vol. 109, S. 1061 (10/1999).
- Ladungs- und Sterilisationskontrolle mit TST-Integratoren;
- Monatliche ( oder häufigere ) Kontrolle mit biologischen Indikatoren: NBB Sporen-Teststreifen und Bioview™-Ampullen.
- Vergessen Sie nicht, Ihre Kontrollen zu dokumentieren: Sie müssen nachweisen können, dass Sie Ihre Sterilisationsverfahren regelmässig und zuverlässig kontrollieren.
Alle Instrumente, die für chirurgische und endodontische Eingriffe verwendet werden, müssen absolut steril sein. Dies ist leider trotz eines Sterilisationsvorgangs nicht immer der Fall.
Wissenschaftliche Studien über die Funktionsfähigkeit der Sterilisatoren (Test mit biologischen Indikatoren) zeigen alarmierende Resultate.
Viele von uns denken, dass Sterilisationskontrollen für moderne, hoch perfektionierte Sterilisatoren überflüssig geworden sind und zählen auf Störungsmeldungen durch das Gerät. Überladung ist beispielsweise eine häufige Ursache von nicht erfolgten Sterilisationen, die nur durch Sterilisationskontrolle erkannt werden kann. Je nach Sterilisatortyp kommt es auch vor, dass trotz normalem Zyklusverlauf und normalem Druckaufbau an einigen Stellen des Sterilisators kein Dampf eindringt. Es bilden sich sogenannte "kalte" Stellen, an denen die Sterilisation nicht erfolgt. Zum Nachweis sind auch hier biologische Indikatoren das ideale Mittel.
Eine wissenschaftliche Studie aus den Vereinigten Staaten belegt: nach der Durchführung regelmässiger Sterilisationskontrollen mit biologischen Indikatoren ist die Zahl nicht erfolgter Sterilisationen von 8,5 % auf 1,3 % gesunken. Regelmässige NBB Biotech-Sterilisationskontrollen auf biologischer Basis reduzieren die Risiken auch in Ihrer Praxis auf ein Minimum.
Anzahl Patienten
pro Woche |
Kontrolle mit biologischen Indikatoren |
Weniger als 40 |
monatlich |
40 bis 60 |
alle zwei Wochen |
mehr als 60 |
wöchentlich |
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NBB Biotech Sporen-Teststreifen
Laborauswertung
(biologische Indikatoren)

Bioview™-Ampullen
Auswertung in der Praxis
(biologische Indikatoren)

Chemische Indikatoren
Details |